Ein paar Gedanken über alle Feuerwehrmänner, die weltweit ihr Leben einsetzen und "selbstverständlich" immer da sind !!!

Morgens um 4 Uhr 30 reißt der Wecker ihn aus seinem Schlaf. Er steht auf und geht ins Bad. Danach schlingt er sein Frühstück runter, raucht auf dem Weg zum Auto die erste Zigarette und fährt dann zu seiner Arbeitsstelle. Seine Kollegen trinken noch einen schnellen Kaffee mit ihm, dann kontrolliert jeder seine Ladung und "ab gehts". Ein langer Arbeitstag, viele hunderte Kilometer, einige Staus und Baustellen sind an der Tagesordnung. Be-und Entladen seines LKW`s lassen ihn schnell seinen kaputten Rücken spüren. Er ist halt auch nicht mehr der Jüngste. Vorfreude breitet sich ihn ihm aus, als es Nachmittag wird. Bald ist er Zuhause, seine Familie wartet auf ihn und es gibt sicherlich noch einiges zu tun. Als er nach einem langen, langen Arbeitstag endlich daheim seinen Feierabend genießt, sein Fläschen Bier aufmacht, klingelt das Telefon. Er wird gebraucht, es geht um Minuten. Schnell springt er in seine Uniform - schnell kriegen Frau und Tochter noch einen Kuß - und schon ist er auf dem Weg zur Feuerwehrwache. Dort ist schon alles bereit, seine Kollegen sind da und schon brausen sie los. Es brennt ! In einem alten Haus ist ein Feuer ausgebrochen. Die alten Bewohner können nicht allein das Haus verlassen, warten auf Hilfe. Die auch schnell da ist. Mit Atemmasken befreien sie, unter Einsatz ihres eigenen Lebens, die beiden alten Leute. Kollegen sind schon am Löschen, alles geht sehr schnell. Das Feuer breitet sich rasch aus, das Holz ist alt und Nahrung der Flammen. Im letzten Moment sind alle aus dem brennenden Haus heraus - und schon hört man das Gebälk krachen. Das alte Ehepaar steht händchenhaltend in sicherer Entfernung, beide weinen und schauen traurig auf ihr Hab und Gut - das es jetzt nicht mehr gibt. Unser Feuerwehrmann kommt, hängt um beide eine Wolldecke und der alte Mann nimmt die Hand des Retters und sagt mit zitternder Stimme:
"Danke, einfach Danke, daß Sie und Ihre Kollegen uns gerettet haben. Sie sind alle wie Engel für uns !!"
Mitten in der Nacht, Frau und Tochter schlafen schon längst, kommt er heim. Seine Frau wacht von seinem Gutenachtkuß auf, er berichtet von den Stunden, die er hinter sich hat. Und er sagt: "Die Dankbarkeit der alten Leutchen tat so gut. Sie haben.... uns.... "Engel".... genannt.......", er konnte nicht weitersprechen, denn der wohlverdiente Schlaf hatte ihn übermannt.
Ja, ihr lieben Feuerwehrleute auf der ganzen Welt. Ihr seid für alle, denen ihr helft, die ihr rettet und vor dem sicheren Tod bewahrt, die wahren Engel !!! Unter Einsatz eures eigenen Lebens - keiner fragt nach dem arbeitsreichen und langen Tag den ihr hinter euch habt - seid ihr einfach da. Seid da, helft, rettet und leistet die Arbeit, die jeder von euch erwartet !!! Rettet Leben, Hab und Gut !!! Und wißt doch auch, daß jeder Einsatz der letzte sein könnte.
Euch allen gilt mein Dank !!!
© Marion Löffler 21.09.2001

Der 11.September 2001
Der elfte September, ein schwarzer Tag,
der sich niemals wiederholen mag.
In wenigen Stunden, war nichts mehr wie es war,
der Tod, die Angst, der Terror war da !!!
Die Bilder, das Chaos, ich kann`s nicht vergessen !
Vier Kamikaze-Flieger, vom Wahnsinn besessen,
löschten aus von Tausenden das Leben -
niemandem wurde eine Chance gegeben.
In meinem Herzen tut alles weh,
Gewalt und Hass - wohin ich auch seh`!
Für uns Menschen die größte Notwendigkeit
ist Nächstenliebe und Frieden - und zwar Weltweit !!!
© Marion Löffler 15.09.2001
Menschlichkeit 
Wir müssen näher zusammenrücken,
es ist so kalt auf dieser Welt !
Wir brauchen Wärme, Verständnis und Liebe -
das ist es, was uns am Leben erhält.
Die Kälte der Menschen ist das Schlimmste auf Erden,
Neid, Hass und Gewalt, tun allen weh.
Sie verleiten zum Terror und zum Krieg -
kaputte Menschen und Länder, wohin ich auch seh !
Lasst uns einfach näher zusammenrücken,
denn dazu ist es noch nicht zu spät !
Schreib es dir ganz tief in dein Herz :
Wer Menschlichkeit erntet, der hat Menschlichkeit gesät !!!
© Marion Löffler